Thomas Edison

1847 – 1931

Thomas Edison

Bekannt für: Erfinder der Glühbirne und des Phonographen

“Genie ist ein Prozent Inspiration und neunundneunzig Prozent Transpiration.”

Biografie

Thomas Alva Edison kam 1847 in Milan, Ohio, als Kind bescheidener Verhältnisse zur Welt, und seine frühe Schwerhörigkeit sollte paradoxerweise seinen Erfindungsgeist noch schärfen. Schon in seinen ersten Experimenten als Telegrafist bei der Eisenbahn zeigte Edison einen fast obsessiven Drang, Probleme durch mechanischen Erfindungsreichtum zu lösen. In seinen Laboratorien, zunächst in Menlo Park und später in West Orange, New Jersey, schuf er, was er selbst "Erfindungsfabriken" nannte, Orte, an denen Kreativität unter diszipliniertem Forschergeist gedeihen konnte. Die Entwicklung der Glühlampe im Jahr 1879 veränderte das menschliche Leben grundlegend und brachte zuverlässiges Licht in Häuser und Straßen auf der ganzen Welt. Doch Edison war weit mehr als der Urheber einer einzigen bahnbrechenden Erfindung, der Phonograph, sein Gerät zur Aufzeichnung von Klang, erschien jenen, die zum ersten Mal ihre eigene Stimme wiederhörten, wie ein Wunder.

Um die Jahrhundertwende war Edison zu Amerikas produktivstem Erfinder geworden und hielt 1.093 Patente, die von elektrischen Verteilungssystemen bis zu frühen Filmkameras reichten. Seine rastlose Energie brachte ihm sowohl Bewunderung als auch Kritik ein, Konkurrenten stellten seine Methoden in Frage, doch niemand bestritt seine Wirkung. Als sich die Edison General Electric 1892 mit ihrem Konkurrenten Thomson-Houston Electric zusammenschloss, entstand die General Electric, die die amerikanische Industrie neu gestalten sollte. Er starb 1931 und hinterließ nicht nur Erfindungen, sondern eine grundlegend veränderte Welt, eine Welt, in der Dunkelheit zur Wahl geworden war und Klang für immer bewahrt werden konnte, ein Zeugnis der Kraft rastlosen menschlichen Erfindungsgeistes, der mit unerschütterlicher Zielstrebigkeit verfolgt wurde.

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