Susan B. Anthony
1820 – 1906
Bekannt für: Kämpfte für das Wahlrecht der Frauen
“Sie warf den ersten Stein für die rechtmäßige Stimme der Frauen.”
Biografie
Susan B. Anthony wurde 1820 in eine Quäkerfamilie in Massachusetts hineingeboren und wuchs von Grundsätzen der Gerechtigkeit und Gleichheit umgeben auf, die ihr ganzes Leben prägen sollten. Das Engagement ihrer Familie für soziale Reformen bedeutete, dass sie bereits als Teenager Unterschriften für Petitionen gegen die Sklaverei sammelte, mit jugendlichem Eifer für eine Sache, die größer war als sie selbst. Bis 1856 hatte ihr Einsatz ihr die Position der New Yorker Staatsvertreterin der American Anti-Slavery Society eingebracht, eine Rolle, die sie an die Spitze eines der dringlichsten moralischen Kämpfe Amerikas stellte. Doch Anthonys Vision reichte über die Frage der Sklaverei hinaus und umfasste auch den systematischen Ausschluss der Frauen von grundlegender staatsbürgerlicher Teilhabe.
Anthonys bleibendstes Vermächtnis entstand durch ihren unermüdlichen Kampf für das Frauenwahlrecht, ein Kampf, der jahrzehntelang mit unbeirrbarer Entschlossenheit ihr Leben bestimmte. An der Seite von Weggefährtinnen wie Elizabeth Cady Stanton reiste sie unermüdlich durch ganz Amerika, hielt Reden und organisierte Kampagnen, um Frauen das Wahlrecht zu sichern. Obwohl sie 1906 starb, vierzehn Jahre bevor der neunzehnte Verfassungszusatz den Frauen das Wahlrecht zusprach, hatte Anthony die Landschaft der amerikanischen Demokratie durch ihren Mut und ihre Überzeugung bereits verändert. Ihr Vermächtnis bleibt ein Zeugnis dafür, wie das Engagement eines einzelnen Menschen für Gleichheit eine ganze Nation umgestalten kann.