John Wayne
1907 – 1979
Bekannt für: Das Gesicht des Westerns
“Er wurde zum ewigen Geist der amerikanischen Grenzlande.”
Biografie
Marion Robert Morrison, geboren 1907 in Iowa, wurde der Welt bekannt als John Wayne, ein Name, der zum Synonym für den amerikanischen Westen selbst werden sollte. Der große, breitschultrige Schauspieler kam während der Stummfilmzeit nach Hollywood und baute sich nach und nach über Kleinrollen und Nebenrollen einen Ruf auf, ehe ihm Ende der 1930er Jahre der Durchbruch gelang. Mit seinem unverwechselbaren Tonfall, seiner beherrschenden Präsenz und natürlichen Haltung verkörperte Wayne eine bestimmte Vorstellung amerikanischer Männlichkeit, die Publikum über Generationen hinweg fesselte. Fast fünf Jahrzehnte lang zählte er zu den verlässlichsten Kassenmagneten der Branche und wirkte in außergewöhnlichen 179 Film und Fernsehproduktionen mit, die von den Tagen des Stummfilms bis in die 1970er Jahre reichten.
Waynes Karriere blühte am glänzendsten in Western und Kriegsfilmen, jenen Genres, in denen seine besonderen Talente ihren wahrsten Ausdruck fanden. Regisseure wie John Ford erkannten etwas Wesentliches in der Leinwandpräsenz des Schauspielers und schufen ikonische Rollen, die nicht nur seine Karriere, sondern eine ganze filmische Tradition prägten. Über Hollywood hinaus wurde Wayne zu einem kulturellen Bezugspunkt, dessen Filme von Millionen immer wieder angesehen wurden, die in seinen Figuren eine idealisierte Version amerikanischen Mutes und amerikanischer Entschlossenheit sahen. Als er 1979 starb, trauerte die Nation nicht bloß um einen Schauspieler, sondern um eine lebende Legende, deren Bild sich untrennbar in das Gewebe der kollektiven Erinnerung eingewoben hatte.