Emmy Noether

1882 – 1935

Emmy Noether

Bekannt für: Die größte Frau der Mathematik

“Sie bewies, dass das Universum selbst ihren eleganten Sätzen gehorcht.”

Biografie

Amalie Emmy Noether entstammte einer jüdischen Familie in Erlangen, wo ihr Vater ein angesehener Mathematiker war. Geboren 1882, widmete sie sich mit stiller Entschlossenheit der Mathematik und promovierte 1907, trotz der Einschränkungen, denen Frauen an deutschen Universitäten unterworfen waren. Ihr Geist besaß eine außergewöhnliche Klarheit und erfasste abstrakte Strukturen, die anderen kaum vorstellbar waren. Sie entwickelte bahnbrechende Theorien über Ringe, Körper und Algebren, die die moderne Mathematik neu gestalten sollten, indem sie die Algebra von rechnerischen Problemen zu einer Untersuchung abstrakter Systeme und ihrer grundlegenden Eigenschaften wandelte.

Ihre leuchtendste Leistung waren die Noetherschen Sätze der mathematischen Physik, die eine tiefe Verbindung zwischen Symmetrien in der Natur und Erhaltungssätzen offenbarten und damit Mathematik und Physik auf eine Weise verbanden, die die Wissenschaft bis heute erhellt. Kollegen von überragendem Rang, darunter Albert Einstein und Hermann Weyl, erkannten ihr Genie vorbehaltlos an. 1933 zur Flucht aus Nazi-Deutschland gezwungen, trug sie ihre Brillanz an das Bryn Mawr College in Pennsylvania, wo sie bis zu ihrem Tod 1935 lehrte. Die Geschichte erinnert sich an sie nicht nur als Frau in der Mathematik, sondern als eine der größten Mathematikerinnen ihrer Zeit, deren Werk bis heute grundlegend für unser Verständnis der abstrakten Algebra und der theoretischen Physik ist.

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