Dian Fossey

1932 – 1985

Dian Fossey

Bekannt für: Beschützerin der Berggorillas

“Sie lebte unter den Berggorillas, leidenschaftlich und hingebungsvoll”

Biografie

Dian Fossey kam 1966 in die nebelverhangenen Berge Ruandas, mit einer Mission, die ihr Leben in Anspruch nehmen, unser Verständnis von Gorillas verändern und sie schließlich alles kosten sollte. Als amerikanische Primatologin, die von dem legendären Louis Leakey nach Afrika geführt wurde, gründete Fossey das Karisoke Research Center in den abgelegenen Virunga-Bergen, wo sie fast zwei Jahrzehnte lang unter Berggorillas leben sollte. Tag für Tag bewegte sie sich durch das dichte Waldgestrüpp und gewann das Vertrauen der Gorillafamilien durch Geduld, Respekt und eine fast mütterliche Hingabe an ihr Wohlergehen. Ihre sorgfältigen Beobachtungen zeigten Gorillas als intelligente, sanfte und zutiefst soziale Wesen und zerschlugen die brutalen Klischees, die ihnen über Generationen hinweg angehaftet hatten.

Fosseys bahnbrechende Arbeit gipfelte 1983 in der Veröffentlichung von "Gorillas im Nebel", einem eindrucksvollen Bericht über ihre wissenschaftlichen Entdeckungen und die Gorillas, die ihr ans Herz gewachsen waren. Doch ihr unerschütterliches Engagement für den Naturschutz machte sie auch zur Feindin von Wilderern und denjenigen, die vom Zerstören des Gorilla-Lebensraums profitierten. In einer Dezembernacht 1985 wurde sie in ihrer Hütte ermordet, ihre Arbeit blieb unvollendet, doch ihr Vermächtnis unerschütterlich. Fosseys leidenschaftlicher Einsatz verwandelte Berggorillas von vergessenen Geschöpfen in Symbole des Wildtierschutzes und sicherte ihr einen Platz unter den engagiertesten Verfechtern der Naturwelt der Geschichte.

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