Benjamin Franklin

1706 – 1790

Benjamin Franklin

Bekannt für: Gründervater, Erfinder, Universalgelehrter

“Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen.”

Biografie

Benjamin Franklin verkörperte den Geist der amerikanischen Selbstverwirklichung und stieg aus bescheidenen Verhältnissen in Boston zu einem der einflussreichsten Köpfe der Nation auf. Geboren 1706 als Sohn eines Kerzenziehers mit vielen Geschwistern, begann er eine Lehre als Drucker und ließ sich schließlich in Philadelphia nieder, wo ihn seine Verlagsunternehmungen, allen voran die Pennsylvania Gazette und Poor Richard's Almanack, sowohl wohlhabend als auch beliebt machten. Seine Neugier kannte kaum Grenzen: Mit seinem berühmten Drachenexperiment während eines Gewitters erforschte er die Elektrizität, er entwarf den Blitzableiter, der zahllose Gebäude schützen sollte, und erfand die Bifokalbrille. Dennoch ließ Franklin nie zu, dass seine Leistungen seine grundlegende Bescheidenheit oder sein Engagement für das Gemeinwesen schmälerten. Er gründete Leihbüchereien, Feuerwehren und Schulen, die seinen Glauben an praktisches Wissen zum Wohle der Allgemeinheit widerspiegelten.

Als sich die amerikanischen Kolonien der Unabhängigkeit näherten, machte Franklins Ruf als Denker und Diplomat ihn für die revolutionäre Sache unentbehrlich. Mit siebzig Jahren half er, die Unabhängigkeitserklärung zu verfassen, und diente später als erster Generalpostmeister der Nation, wo er das Postsystem aufbaute, das die junge Republik zusammenhalten sollte. Seine letzten Jahre widmete er dem Verfassungskonvent, wo seine besonnene und weise Stimme die leidenschaftlichen Delegierten zum Kompromiss führte. Franklin starb 1790 und wurde in ganz Amerika und Europa betrauert als ein Mann, der die Prinzipien der Elektrizität, des Drucks, des Handels und der menschlichen Natur selbst gemeistert hatte. Er hinterließ nicht nur Erfindungen, sondern auch das Vorbild dessen, was ein engagierter Bürger zu leisten vermag.

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