B.B. King

1925 – 2015

B.B. King

Bekannt für: Der König des Blues

“Seine Bluesgitarre sprach die Sprache der Seele.”

Biografie

Riley B. King wurde 1925 in Mississippi geboren, im Herzen des amerikanischen Blues-Landes, und sollte zum unangefochtenen Herrscher des elektrischen Blues werden. Sein Instrument, eine geliebte Gibson ES-335, die er Lucille nannte, wurde zu einer Erweiterung seiner Stimme und sprach in fließenden Bendings und schimmernden Vibrationen, die die menschliche Emotion selbst einzufangen schienen. Kings revolutionäre Technik verwandelte die Bluesgitarre von einem perkussiven Rhythmusinstrument in etwas, das zu lyrischem, fast gesanglichem Ausdruck fähig war. Sein stakkatohaftes Anschlagsspiel und sein flüssiges Saitenspiel schufen ein Vokabular, das durch Generationen von Musikern hallen sollte, die in seine Fußstapfen traten und die Sprache lernten, die er so eloquent erfunden hatte.

Mehr als sechs Jahrzehnte lang trug B.B. King seine Botschaft des Blues in die Welt hinaus, mit unermüdlicher Hingabe und ansteckender Wärme, die dem Publikum das Gefühl gab, wirklich gesehen zu werden. Von bescheidenen Clubs in Mississippi bis zu den prächtigsten Konzertsälen blieb er ebenso ein bescheidener Lehrer wie ein ikonischer Künstler, dessen Gitarre Geschichten von Freude und Kummer mit gleicher Anmut erzählte. Als er 2015 verstarb, betrauerte die Musikwelt nicht nur einen Künstler, sondern eine lebendige Brücke zur Seele der amerikanischen Musik, den König, der sich selbst gekrönt hatte, allein durch Authentizität, Können und einen unerschütterlichen Glauben an die heilende und verwandelnde Kraft des Blues.

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