Aristotle

384 BC – 322 BC

Aristotle

Bekannt für: Philosoph, der das westliche Denken prägte

“Logik und Beobachtung wurden zur Grundlage des Wissens”

Biografie

Geboren im Jahr 384 v. Chr. in Stagira im Norden Griechenlands, kam Aristoteles als junger Mann nach Athen, um an Platons Akademie zu studieren, wo er beinahe zwei Jahrzehnte verbringen sollte. Nach Platons Tod verließ er Athen und wirkte eine Zeit lang als Lehrer des jungen Alexander des Großen, bevor er um 335 v. Chr. zurückkehrte, um seine eigene Schule zu gründen, das Lykeion. Dort, in dem überdachten Wandelgang, der als Peripatos bekannt war, verbrachte er seine fruchtbarsten Jahre des Lehrens und Forschens und erörterte im Gehen mit seinen Schülern Themen, die vom Kosmos bis zur menschlichen Seele reichten.

Aristoteles' Geist durchmaß mit bemerkenswerter Weite die gesamte Landschaft menschlichen Wissens: Er beobachtete und ordnete Pflanzen und Tiere, untersuchte das Wesen der Logik und des Denkens, erforschte Ethik und Politik und sann über das Sein selbst nach. Sein systematischer Zugang zum Verständnis der Welt, gegründet auf sorgfältige Beobachtung und rationale Analyse, sollte durch Jahrhunderte westlichen Denkens nachhallen. Wenngleich viele seiner naturwissenschaftlichen Schlussfolgerungen später überholt wurden, wurde seine Methode des Erkennens, das strenge Streben nach Wissen durch Beobachtung und Vernunft, zum Fundament dafür, wie die Menschheit sich der Wahrheit nähert, und brachte ihm den Ruf als Vater der modernen Wissenschaft ein.

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